Einmal am Gipfel, dem höchsten Ziel, dem Höhepunkt angekommen schweift der Blick, völlig unerwartet wieder nach unten. Zum Boden. Nach da wo man herkommt. Der gut geschmierte V8 Motor fängt an zu stottern und plant den langsamen Abstieg nach da wo er sich hin wünscht. So bleibt das lang ersehnte Ziel nur eine die Farbe verlierende Errinerung auf dem Weg zum nächsten Gipfel, zur nächsten Erhebung, zur nächsten extremen Spitze.
Doch was ist mit denen die niemals den Gipfel, den höchsten Punkt, die Spitze erreichen. Denen welche an einer im Nebel liegenden, hohen, steilen, kalten, gar menschenfeindlichen Wand der Hoffnung zerschellen wie eine Champagnerflasche am Bug einer jungfräulichen, weißen, High Tech Hochseeyacht. Übrig bleibt ein klebriger Rest aus Scherben und Schaum. Ein menschlicher Traum.
Die Antwort weiß nur der Berg.
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